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Der Stanglwirt entwickelt sich

Stanglwirt Balthasar Hauser und Tirol LH Wallnöfer
Stanglwirt Balthasar Hauser und Tirol LH Wallnöfer
Endlich beruhigten sich die finanziellen Turbulenzen und der Stanglwirt ging daran, neue Vorhaben umzusetzen. Erst verwandelte er die beliebte Trinkstube im ersten Stock in die heutige „Stanglalm“, 1970 investierte er in Tennisplätze. Über der Straße, im Schatten des Waldes und gekühlt vom vorbeirauschenden Bächlein wurden drei Spielfelder geschaffen. Eine große Investition, die sechs Jahre später „den Bach runterging“.

Ein verheerendes Hochwasser riss die komplette Anlage weg. Hauser war verzweifelt, dachte erstmals ans Aufgeben, ließ sich aber doch nicht unterkriegen. Er baute neue Tennisplätze: Noch schöner, noch besser, diesmal im Hochwasser-sicheren Bereich. Sogar Indoor- Hallen kamen dazu. Der Stanglwirt packte eine Gelegenheit beim Schopf: Kneissl war damals auf der Suche nach einer Tennishalle mit internationalen Standards.

Hauser baute zwei Hallen in den Hang, sodass auf dem Dach des Tenniszentrums weiterhin die Schafe grasen konnten, erntete dafür internationale Anerkennung – und gewann das riesige Kufsteiner Unternehmen als Kooperationspartner. Jetzt setzte ein regelrechter Boom ein. Das Hotel war ständig zu klein, der Stanglwirt kam mit den Ausbauten kaum mehr nach. Auch als Kneissl in wirtschaftliche Turbulenzen geriet und die Zusammenarbeit aufkündigte, blieb Balthasar Hauser seinem Konzept treu.

Eine goldrichtige Ent scheidung: Während nach dem Zusammenbruch des Tennisbooms überall Hallen und Plätze schlossen, war der Stanglwirt als Tennishotel mit allen Annehmlichkeiten und internationalen Top-Trainern zur ersten Adresse für die Freunde des weißen Sports geworden.

Auch wenn der Stanglwirt als sehr entschlossen und durchsetzungsfreudig gilt – eine Tatsache, die manchen Baumeister vor große Herausforderungen gestellt hat –, guten Ideen gegenüber war er immer aufgeschlossen.

Auch, als in den Siebzigern ein Oberkellner zwölfgängige Galadiners für die Gäste veranstaltete. Hauser ließ ihn gewähren. „Mit dem Rechenstift hätt’ ich mir das nie anschauen dürfen“, sagt er heute, „aber die Gäste haben eine Freude gehabt.“ Die war so groß, dass Gourmets beim Stanglwirt einkehrten – und das Hotel füllten, als Tennis kein Grund für eine Urlaubsbuchung mehr war.

Den größten Coup landete Balthasar Hauser freilich mit dem Bau des Biohotels. Lange bevor „öko“ zum Trendwort wurde, die Klimakatastrophe auch Politker das Fürchten lehrte und Passivhäuser in Mode kamen, war Balthasar Hauser wieder einmal mit dem Fahrrad unterwegs. Schon seit langer Zeit sinnierte er, was man am eigentlich besten Platz seines Grundstücks bauen könnte.

Dort, wo der Misthaufen thronte, war die Straße weit entfernt, auch die benachbarte Sägemühle störte nicht: „Dann bin ich über irgendetwas drübergefahren, es hat einen Rumpler gemacht, mich hat’s durchg’schüttelt – und auf einmal hatte ich die Idee: Wir bauen ein Biohotel.“ Ein gewaltiges Vorhaben, für das es in ganz Europa noch kein Beispiel gab. Es war die Zeit, als man mit Beton riesige Bauten schuf, Fensterrahmen aus Aluminium und Kunststoff fertigte und auch Asbest als Feuerschutz noch hoch im Kurs stand.

Stanglwirt - Im Einklang mit der Natur
Stanglwirt - Im Einklang mit der Natur

Hauser setzte stattdessen auf Kalkmörtel, Holz und Tonziegel. Der Bau wurde zum Nervenkrieg. Immer wieder gab es Verzögerungen, die angeheuerten Berater waren mit der Dimension des Projekts überfordert, immer mehr Besserwisser wollten Hauser beeinflussen. „Am Ende wär das Ganze fast umg’fallen“, erzählt der Stanglwirt.

Er musste den teuren Rohbau komplett sanieren. In der größten Not stieß er auf Karl Hermann Schwabe, einen Architekten aus Deutschland, der im Ausseer-Land mit der Sanierung alter Substanz und biologischen Bauweisen für Furore sorgte. Schwabe half Hauser, das Biohotel fertig zu stellen, wobei Hauser auch jetzt wieder einen guten Riecher bewies.

Er baute die Zimmer um ein Viertel größer als notwendig – nicht, weil er so reich war, sondern weil er wollte, dass sich seine Gäste wohlfühlen. Mit ein Grund, warum der Stanglwirt aus Zufallsgästen fast immer Stammgäste macht.

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