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Die Anfänge der Sängertreffen

Weit über die Grenzen bekanntes Stanglwirts-Sängertreffen

Wenn heuer im Herbst die Sänger und Musikanten zum 100. Mal beim Stanglwirt singen und musizieren, so sei aus diesem Anlass ein Rückblick auf die Anfänge des heute weit über die Grenzen bekannten Stanglwirts-Sängertreffens gestattet. Es war in den Nachkriegsjahren, die ärgste Not war wieder gebannt, als die Stanglwirtsleute im Kreis von Freunden in der Stube „singerisch“ beisammensaßen und den Plan fassten, zu einem Sängertreffen zum Stanglwirt einzuladen.

Bayerische Gruppen beim Stanglwirt
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Bayerische Gruppen beim Stanglwirt
Anna mit den Riederingern
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Anna mit den Riederingern
Biersack Duo aus Garmisch
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Biersack Duo aus Garmisch

Alois Käferbock, ein Freund des Hauses, fungierte als Ansager beim ersten Sängertreffen (1948) aus dem Zillertal war das „Mayrhofner-Trio“ mit Albin Moroder, Friedl Pramstraller und Siegeler (Egger) Max gekommen, aus dem benachbarten Salzburgischen stammte der „Saalfeldner Dreigesang“ mit Mitzi Herzog, Mali Fischbacher und Cilli Häusl. Toni Praxmair kam mit einer kleinen Gruppe der „Kitzbüheler Nationalsänger“. Die vierte Gruppe war das Stanglwirts-Trio selbst mit den Wirtsleuten Anna und Lois und dessen Schwester Lisi. Die Stangl waren eine der wenigen Gruppen, die im Trio sangen (zwei Frauen- und eine Männerstimme) und es darf festgehalten werden, das diese art der Besetzung und zu singen viele Gruppen in der folgenden Zeit als Vorbild diente. Ein besonderer Umstand dieses ersten Stanglwirts-Sängertreffens sei noch erwähnt: Obwohl von der Wirtin Anna geplant war, die besten Gruppen zu prämieren und die Geschenke schon vorbereitet waren, wurde nach reiflicher Überlegung auf die Verleihung von Preisen, auf die Prämierung der Gruppen verzichtet – und dabei blieb es für alle Sängertreffen beim Stanglwirt!

Jede Gruppe erhielt ein Erinnerungsgeschenk und so entstand beim Stanglwirt von allem Anfang an jene Atmosphäre, die für diese Sängertreffen typisch und grundverschieden von der der Preissingen ist: Die teilnehmenden Gruppen sind keine Konkurrenten, sondern lernen sich kameradschaftlich kennen, horchen gegenseitig auf die Liadln und befruchten einander mit neuem Liedgut; das das gesellige Beisammensein dabei nicht zu kurz kommt, versteht sich von selbst. Nachdem die ersten Sängertreffen ein so gutes Echo fanden, wie es die Veranstalter kaum erwarteten, erging die Einladung zum Singen nun zweimal im Jahr, im Frühjahr Ende April und im Herbst Ende Oktober. Nach Alois Käferbock waren es die Radiosprecher Fritz Bieler und Siegfried Wagner, Fritz Böck (Kufstein), Sepp Spachtholz (Kramsach) und Lois Plattner (Wörgl), die die Zuhörer durch das Programm führten und die Gruppen vorstellten. Waren es beim ersten Treffen noch ausschließlich Gruppen aus Tirol und Salzburg, so sollten sich in den folgenden Jahren das Bild mehr und mehr ändern. Wie der Kontakt zu den Bayern hergestellt wurde, sei eigens angeführt: Es dürfte Anfang der Fünfzigerjahre gewesen sein, als die Stanglwirtsleute einmal in Innsbruck beim „Jörgele“ zukehrten, und was wäre nahe liegender, als das man ein „Gesangl“ von ihnen erbat. Der zufällig anwesende Bob-Weltmeister Anderl Ostler war von dem reinen und feinen Vortrag der Lieder so begeistert, dass er spontan versprach, mit bayrischen Sängergruppen zum Stanglwirtssängertreffen zu kommen. Die Riederinger Buam, die Fischbachauser Dirndl, die Geschwister Hartbichler und die Waakirchner Sänger gehören in den Folgejahren zu den Gruppen, die das Nachbarland Bayern mit ihren echten und sauber vorgetragenen Volksliedern vertraten.

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