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Die Linde am Eingang des Dorfes Going ist der ganze Stolz und Zierde aller Goinger und ein
historisches Natur-Denkmal.
Die
Rautner-Linde (steht direkt beim Rautnerwirt - daher der Name) ist schon lange ganz hohl. Der Bub des Rautnerwirts - der Jogg - hat seinerzeit mit einem Hammer die Linde erstiegen und droben widerfuhr ihm das Mißgeschick, dass ihm der Hammer in das Loch in der Achsel eines Astes fiel. Um der Rechenschaft über den Hammer zu entgehen, hat sich Jogg von einem anderen Buben anseilen lassen und Höhlenforschung betrieben. Heute noch sagt er, dass viele harte Gegenstände - wahrscheinlich Steine - auf dem Grunde der Linde liegen, was bereits der „alte Wagner“ vor vielen vielen Jahren erzählte. Schon in der Zeit vom alten Wagner haben viele Buben Steine in jenes Loch bei der Achsel des Astes geworfen.
Und so steht es geschrieben:
„Wenn Du, lieber Wanderer, etwas sicher aufheben willst, damit es in später Zeit als Altertum gefunden wird, so wirf es in diese Linde.“
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