DER WILDE KAISER ... EIN GESTRANDETES MEERESRIFF!
Wo heute saftiggrüne Wiesen wachsen, schwammen vor 220 Millionen Jahren riesige Fische. Durch den Zusammenprall der Europäischen und Afrikanischen Kontinentalplatten ist der Wilde Kaiser sowie die Dolomiten entstanden. Das Hai-Aquarium im Stanglwirt öffnet den Blick in die Urzeit Tirols.
Elegant gleitet der fast zwei Meter lange Hai durch die Salzwasserfl uten, nur eine kleine Bewegung im Schwanz genügt, um den muskulösen Körper in eine andere Richtung schwimmen zu lassen. Fasziniert verfolgen Besucher der Felsen-Sauna im Stanglwirt das Schauspiel. Sie haben freien Blick auf eines der größten Salzwasseraquarien Österreichs, in dem sich die zwei Schwarzspitzen- Riffhaie zwischen Weich-, Horn- und Steinkorallen tummeln und eine breite Palette prächtig gefärbter Korallenfi sche schwimmt. 28.000 Liter fasst das Becken, gestaltet wurde es vom „Haus der Natur“ in Salzburg unter der Leitung von DDr. h. c. Eberhard Stüber.
Prächtig gefärbter Korallenfisch
Ein Blick in die Urzeit Tirols
Hai-Aquarium im Stanglwirt
Wagen Sie einen Blick in die Urzeit Tirols und tauchen Sie ein in unsere faszinierende Wellnesswelt ...
Ein Fisch mit Tradition
Auch wenn der Anblick atemberaubend ist – Balthasar Hauser geht es mit der Idee des Aquariums um mehr als nur die Schaffung einer weiteren Attraktion für Gäste. „Schon immer haben sich die Leute gefragt, warum in Tirol die Bänder der Kuhglocken mit Muscheln verziert sind“, erzählt der Stangl wirt. Die Antwort lieferte ein Blick in die Geschichtsbücher: Vor Millionen von Jahren wogte dort, wo jetzt Wälder, Wiesen und Häuser sind, ein urzeitliches Meer. Der Wilde Kaiser, der heute so majestätisch über das Tal wacht, war ein Riff voller Korallen. Kein Wunder also, dass sich viele Fossilien im Geröll fanden und sogar am Eingang des historischen Gasthofs „Stangl“ eine große versteinerte Schnecke wacht. So gesehen hat Balthasar Hauser die Haie in ihren urzeitlichen Lebensraum zurückgeholt. Damit sich auch die Fische beim Stanglwirt wohlfühlen, wurden bewusst Haie angesiedelt, die bereits in Gefangenschaft geboren wurden und an das Leben im Aquarium gewöhnt sind. Dass den beiden Meeresräubern mit den überaus scharfen Sinnen – sie nehmen sogar den Herzschlag eines im Sand eingegrabenen Fisches wahr – eine artgerechte Umgebung geboten wird, wird nicht nur durch das Salzburger Haus der Natur garantiert, sondern auch durch die Hai-Paten. Prof. Hans Hass und Prof. Dr. Irenäus Eibl-Eibesfeld haben die Raubfi sche adoptiert – und sie auf die Namen Romulus und Irenäus getauft.
Sauna & Wellness-Welten 
Warme Wasserfälle rauschen über Steinriesen aus dem Wilden Kaiser und lassen Natur hautnah erleben. Durch einen Felsentunnel schwimmen Sie hinaus ins beheizte Freibad...