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Eine einzigartige Stimmung

Das gibt ein „Hallo“, wenn sich alte Bekannte treffen! Manchen steht die Ratlosigkeit ins traurige Gesicht geschrieben, wenn sie ihr „Gspusi“ vom letzten Jahr, etwa die fesche Hackbrettspielerin vom Tegernsee oder den lustigen Gitarristen vom Oberland, nicht gleich ausmachen können.

Landesrätin mit Vater und Tochter
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Landesrätin mit Vater und Tochter
Stanglwirtin mit Franz Beckenbauer
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Stanglwirtin mit Franz Beckenbauer
Andrä - unser Moderator
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Andrä - unser Moderator

Nach der Begrüßung durch die Wirtsleute geht es unter den Klängen eines Bläserquartetts, das auf dem Balkon Aufstellung genommen hat, hinauf in die urigen Stuben im ersten Stockwerk. Alle suchen sich ein eigenes Plätzchen, womöglich in der Nähe von befreundeten Gruppen, mit denen sie sich im Vorjahr so gut verstanden haben. Der Stanglwirt lässt sich nicht lumpen, Essen und Trinken ist selbstverständlich frei, und so gestärkt kann es losgehen mit der Musik und dem Gesang. Nervös und immer unter Stress stehend, einen Notizblock in der Hand, erscheint der Ansager und möchte wissen, wie er die Gruppe vorstellen soll, woher sie kommt und – das Wichtigste, und da ist er streng – was gesungen und gespielt wird. Mittlerweile hat sich der große Saal bis auf den letzten Platz gefüllt und ein dicht gedrängtes Publikum erwartet das Auftreten der Sänger und Musikanten. Niemand merkt die Hektik im Umfeld, wenn der Sprecher im oberen Stockwerk die auftretenden Musikanten holt und manchmal auch suchen muss, sodass ein halbwegs geordneter Ablauf des Programms gesichert ist. Es ist „stad“ im Saal, alles hört auf die erläuternden Worte des Ansagers, der die einzelnen Gruppen, die nun auf dem tannengeschmückten Podium Aufstellung genommen haben, vorstellt.

Eventuell anwesende prominente Zuhörer sind degradiert zu einfachen Statisten, fühlen sich aber wohl in der Gesellschaft freundlicher und sachkundiger Zuhörer. Es werden keine großen Reden geschwungen über Brauchtumspfl ege oder „kulturelle Verpfl ichtungen“, es geht nur um die Sänger und die Musikanten, die stehen im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses. Das sachkundige und begeisterte Publikum weiß das und spendet frenetischen Applaus. Kaum eine Gruppe verlässt ohne eine Zugabe das Podium. Während der offi ziellen Auftritte im großen Saal geht es auf der „Stanglalm“ im ersten Stock und den angrenzenden Gaststuben hoch her. Diese Räume sind für die Sänger und Musikanten reserviert, wobei es keinen Aufstand gibt, wenn es einem gelingt, als „nicht Dazugehöriger“ ein Platzerl zu ergattern, um am musikalischen Ohrenschmaus mitzunaschen. Es herrscht eine unglaubliche Stimmung! Ein friedlicher und fairer Wettkampf der Stimmen und der Instrumente! „Ein Kampf der Klampfen und Gesänge“, könnte man es auch anders ausdrücken. Kaum ist ein Lied verklungen, beginnt eine andere Gruppe mit einem Musikstückerl. Die im Saal dargebotenen Lieder sind nur ein Bruchteil dessen, was im oberen Stockwerk gesungen wird. Und wenn das ganze Haus von Volksweisen widerhallt, so lässt sich das nicht beschreiben. „Dös muaß ma dalebt haben!“, umschreibt Balthasar Hauser diese schwer in Worte zu kleidende Atmosphäre.

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