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Balthasar Hauser ist in den Wurzeln seiner Tiroler Heimat tief verhaftet. Selbst in Zeiten, als alle Welt sich ausschließlich an Neuem orientiert und Altes nichts mehr gilt, tastet er die bäuerliche Grundstruktur nie an – im Gegenteil, er trägt Schätze bäuerlicher Handwerkskunst und Jahrhunderte alte Hölzer zusammen, wie man sie in der Zwischenzeit nur selten findet.

Dem Werkstoff Holz gehört seine ganz große Liebe und so war es vom Umbau einer Gaststube im ersten Stock, die mit uraltem Tennholz vertäfelt wurde, über den Bau der jetzigen Stanglalm nach dem Vorbild Jahrhunderte alter Sennertradionen bis hin zum heutigen Biohotel nur ein logischer Schritt.

Mit Konsequenz und einer gehörigen Portion Tiroler Unbeirrbarkeit demonstrieren Balthasar Hauser und seine Magdalena schließlich, dass „bio“ keineswegs im Gewand der Askese daherkommen muss – im Gegenteil, nichts verträgt sich auf Dauer besser mit wahrem Komfort und echtem Luxus als eine wohl durchdachte, natürlich bio-logische Grundlage.

Die unverfälschten Lebensmittel werden auf der ca. 100 Hektar großen landwirtschaftlich genutzten Anbaufläche produziert (Gemüse, Fleisch, Wurst) und dann die köstlichen Milchprodukte aus der Alm-Käserei: Hier reift in den Sommermonaten der schon legendäre „Stangl-Almkäse“, der dann im Herbst von den Rössern ins Tal gebracht wird, sehnlichst erwartet von Gästen, Wirtsleut und den Angestellten, die alle diese Köstlichkeit zu schätzen wissen.

Dass die Abfallentsorgung gewissenhaft nach dem Prinzip der Mülltrennung erfolgt, versteht sich von selbst, dass keinerlei chemische Reinigungsmittel verwendet werden, ebenfalls.

Bei allen Aus-, Um- und Neubauten stehen stets die strengen Richtlinien des Rosenheimer Baubiologen Professor Palm Pate:

Eine umweltfreundliche Heizanlage, in der Rindenabfälle der gesamten umliegenden Sägewerke verheizt werden, versorgt nun die gesamte Anlage mit wohliger Wärme.

Die Holzziegel sind nicht mit Zement, sondern mit Kalkmörtel gebunden; anstelle der üblichen Stahldecken wurden Holztramdecken eingezogen. Bei der Platzierung der Betten ist streng darauf geachtet, dass keinerlei elektromagnetische Felder den Erholungsschlaf der Gäste stören.

Die Möbel selbst sind massiv gebaut, Faserplatten sucht man hier vergebens. Die Gäste freuen sich über die farbenfrohen Teppiche aus reiner Wolle und die Möbelstoffe, Handtücher oder Bettwäsche, die hier nur aus reiner Baumwolle oder feinstem Leinen gearbeitet sind – für Haut und Kreislauf ein Vergnügen!

Zusammenfassung einiger Beispiele für die biologische Bauweise:

• Nur Vollbau-Möbel, keine Faserplatten
• Keine Schlafplätze auf elektromagnetischen Feldern
• Holzziegel, gebunden mit Kalkmörtel anstelle von Zement
• Holztramdecken ersetzen die sonst üblichen Stahldecken
• Biomasse-Heizkraftwerk (Rinde von den umliegenden Sägewerken)
• Lebensmittel aus eigener Erzeugung (Fleisch, Wurst, Milchprodukte, Gemüse)
• Keine chemischen Reinigungsmittel
• Gewissenhafte Mülltrennung
• Teppiche aus Wolle
• Bettwäsche, Möbelstoffe, Handtücher,... nur aus Baumwolle und Leinen


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