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Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde! Genießen Sie Reiterfreuden der besonderen Art ...

Pferde haben in der Geschichte des Stanglwirts immer eine große Rolle gespielt. Heute sind es die edlen Lipizzaner, die internationale Gäste im Biohotel begeistern.
Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde! Genießen Sie Reiterfreuden der besonderen Art ...
Eine beliebte Adresse für Urlauber mit besonderen Qualitätsansprüchen war der Stanglwirt schon lange. Aber als Balthasar Hauser bei der „Licht-ins-Dunkel“-Versteigerung für einen guten Zweck ins Bieterrennen um den „Millionenhengst“ Pluto Verona einstieg und so lange mitbot, bis er den edlen Lipizzaner mit den feurigen Augen nach Tirol holen konnte, sprach plötzlich ganz Österreich über das Biohotel in Tirol. Dabei war der aufsehenerregende Kauf des Pferdes erst der Anfang. Pluto Verona wurde stolzer Stammvater einer der wenigen privaten Lipizzanerzuchten in Österreich, die mittlerweile auf 20 Pferde gewachsen ist und Liebhaber aus der ganzen Welt anlockt. Mittlerweile ist das Gestüt um weitere bestens ausgebildete Warmblüter gewachsen, dazu kommen die Rösser von Gästen, die beim Stanglwirt Dressur- oder Springreitkurse belegen.
Wer selbst nicht aufsteigen will, kann das edle Spektakel gemütlich von der Bar „Auf der Tenne“ aus betrachten. Riesige Panoramafenster geben den Blick auf das Viereck frei, wo mit den Pferden trainiert wird. Wie alles beim Stanglwirt hat aber auch die Pferdezucht eine tiefere Bedeutung als nur jene, eine weitere Attraktion für Gäste anzubieten. Balthasar Hauser erklärt: „Pferde haben beim Stanglwirt schon in der Vergangenheit immer eine große Rolle gespielt.“ An der Wende zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert sogar eine entscheidende. Der damalige Stanglwirt Christian Stangl schuf eine Unterstellmöglichkeit für Fuhrwerke und verhalf dem Gasthof so nicht nur zu einem Aufschwung; mit dem geschickten Schachzug bekam er trotz der Widerstände der Konkurrenz aus der Umgebung die heiß ersehnte Gastronomie- Vollkonzession. Dazu kommt, dass die Steigung der damals schon wichtigen Verbindungsstraße just beim Stanglwirt beginnt. Kein Wunder, dass die Fuhrleute den Gasthof zum Pferdewechsel nutzten und sich gleich mit Speis und Trank für die weitere Reise stärkten. Da Pferde heute aber weder im Transport noch in der Landwirtschaft eine Rolle spielen, bietet der Stanglwirt heute eben Sportpferden ein perfektes Umfeld. Und da die Lieblingsfarbe von Balthasar Hauser Weiß ist, kamen für die Zucht nur die edlen Lipizzaner in Frage.