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Auch im Jahr 2018 engangiert sich Familie Hauser für den Verein
RollOn Austria. Gemeinsam mit Obfrau Marianne Hengl, eine langjährige enge Freundin der Familie Hauser, und somit auch in diesem Jahr die Förderung der Aktivitäten der RollOn Austria unterstützt.
Als Interessenverband vertritt RollOn Austria körper- und mehrfachbehinderte Menschen. Bereits seit 25 Jahren setzen sich
engagierte Menschen des Vereins in ganz Österreich für die Anliegen
von Menschen mit Beeinträchtigung ein. Mit Obfrau Marianne Hengl
ist es dem Verein gelungen, Botschafter für Menschen zu werden,
die im Alltag und in der Gesellschaft mit Behinderungen umgehen müssen.
Ziel ist es, das Thema Behinderung von Vorurteilen, Missverständnissen und Berührungsängsten zu befreien.
Der Verein richtet sein Hauptaugenmerk auf die Betreuung und den Kontakt mit Betroffenen. Die Interaktion zwischen Helfern und Betroffenen bringt Hoffnung und lässt neue Lebensziele erwecken. Es geht maßgeblich um die Rücksichtsnahme auf die Würde und den Lebenswert dieser Menschen.
"Die Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung der Öffentlichkeit gegenüber Menschen mit Behinderungen gewinnt immer mehr an Wichtigkeit in der heutigen Gesellschaft", so Maria Hauser, Junior-Chefin des Stanglwirts.
Im Rahmen der Kooperation setzt der Stanglwirt ein öffentliches Zeichen, mit dem Wunsch das Verständnis und die Akzeptanz gegenüber Menschen mit Handicaps in der Gesellschaft zu erweitern.
Des Weiteren fördert Familie Hauser verschiedene karitative Einrichtungen. Hierbei ist das Projekt „Wilder Kaiser Schule“ in Verbindung mit der Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe hervorzuheben. Erst kürzlich reiste die Familie Hauser nach Äthiopien, um sich persönlich ein Bild von der Arbeit von "Menschen für Menschen" zu machen. Anlass war die feierliche Eröffnung der Gille Wedessa Lower Primary School, die von der Familie Hauser gespendet wurde.
Detlev Reißmann
Antworten
Gestern waren wir mit Anmeldung beim Stanglwirt zur Hochzeitsfeier, da wir auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Im Vorfeld hatten wir gelesen, dass das Wirtshaus weitgehend rollstuhlgerecht sei – doch diese Aussage entspricht leider nicht der Realität. Obwohl eine Rampe vorhanden war, war diese für den von uns reservierten Raum weder vorschriftsmäßig noch sicher begehbar. Es erforderte sogar drei Personen, um mich die Stufen hoch und runter zu tragen, was sehr unangenehm und gefährlich war. Besonders enttäuschend war, dass ich das WC gar nicht nutzen konnte, da es für jemanden im Rollstuhl auch wieder über Stufen erreichbar war. Es schien auch keinerlei Bemühungen gegeben zu haben, uns eine geeignete Räumlichkeit anzubieten, die barrierefrei zugänglich gewesen wäre. Das gesamte Erlebnis hat bei mir den Eindruck hinterlassen, als Mensch zweiter Klasse behandelt zu werden. Ein Wirtshaus, das sich als barrierefrei auszeichnet, sollte wirklich sicherstellen, dass Menschen mit eingeschränkter Mobilität uneingeschränkt und selbstständig teilnehmen können. Leider war das beim Stanglwirt nicht der Fall. Ich hoffe sehr, dass hier in Zukunft Verbesserungen vorgenommen werden, um inklusivere Veranstaltungen zu ermöglichen.