Die schönsten Wanderungen der Kitzbüheler Alpen
Auf Wegen hoch über Westendorf
Die Grasberge der Kitzbüheler Alpen sind angeblich das größte Almengebiet Europas. Hoch über Westendorf ist ein alter Verbindungsweg zwischen acht Almen heute ein aussichtsreicher Wanderweg. Die Gondel der Alpenrosenbahn bringt die Wanderer in 15 Minuten von Westendorf auf 1.800 Meter Seehöhe. Auf breiten, gut gepflegten Wegen geht es von der Bergstation Talkaser am Höhenwanderweg 81 ohne große Steigungen bis zum Kreuzjöchlsee und über die bewirtschafteten Hütten Brechhornhaus, Fleidingalm, Alpenrosenhütte und Sonnalm zur Mittelstation der Gondelbahn. Von diesem Pfad, der im Frühjahr durch ein rosa Meer aus Alpenrosen führt, hat der Wanderer ein herrliches Panorama ins Windautal und tief in die Hohen Tauern hinein. Man sagt, dass früher die Senner über diesen Steig in kalten Herbstnächten die Sennerinnen besucht haben.

Eins, zwei oder drei, Du musst Dich entscheiden. Gleich drei glasklare Bergseen liegen zwischen der Bambergerhütte und dem Gipfel des Schafsiedels. Die Wahl, welcher fotografiert, in welchem geschwommen und an welchem gerastet werden soll, kann schon mal schwer fallen. Ausgangspunkt dieser weiten, aber einfachen Wanderung ist der Gasthof Wegscheid im Talschluss der Kelchsau in den Kitzbüheler Alpen. Vier Stunden sind es bis zum dritten und obersten See, der direkt unterhalb des Gipfelgrates liegt. Nur ein schmales Band trennt sein Wasser vom Blau des Himmels.
Ein See und drei Weiher
Das Bichlach ist mit nichts in Tirol vergleichbar. Eingebettet zwischen markanten Bergen wie dem Wilden Kaiser oder dem Kitzbüheler Horn liegt diese sanfte Hügellandschaft, deren Erhöhungen keine einhundert Meter betragen. Auf fast jedem der zig Hügel thront stolz ein Bauernhof und wacht über Wiesen und bewaldete Täler in Miniaturform. Dieser liebliche Vorgarten Kitzbühels ist durchzogen von Wanderwegen; keinen anstrengenden Senkrechtstartern, sondern lieblichen Pfaden mit echtem Erholungswert und wenig Höhenunterschied. Mitten drin liegen drei Weiher (Haselsberger, Vogelsberger und Gieringer Weiher) und der Schwarzsee, die sich zu einer Ein-, Zwei,- Drei- oder Vier-Seen-Runde verbinden lassen.
Stripsen-Willi und der Wilde Kaiser
„Ein Gebirg´ von wilder Schönheit, hohen Zinnen, wilden Fluchten. Von stolzer Wildheit ist diese edle Gestalt, die thront so mächtig wie des Kaisers Kron!“ So spricht der „Stripsen-Willi“, der Hüttenwirt vom Stripsenjochhaus, vom Kaisergebirge, das man auf dieser Wanderung zwar nie betritt, aber aus nächster Nähe bestaunen kann. Von der Griesner Alm im Kaiserbachtal bei Kirchdorf in Tirol führt der Weg mit der rot-weißen Kennzeichnung Nr. 21 an der Ranggen Alm vorbei und über den breiten Rücken des Feldbergs auf den gleichnamigen Gipfel, der zum Zahmen Kaiser gehört und grandiose Einblicke ins Herz seines wilden Gegenstücks eröffnet. Vorbei am Gipfelpavillon des Stripsenkopfs geht es zum gemütlichen Stripsenjochhaus und durch die herrlichen Buchenwälder in der Steinernen Rinne zurück zum Ausgangspunkt im Kaiserbachtal.




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