Tourismus in der Euregio als tragende Säule der Wirtschaft
Fördermöglichkeiten und Kooperationspotentiale im bayerisch-tirolerischen Grenzgebiet
zwischen Inntal, Kaisergebirge, Chiemsee und Mangfall.
„Klare Zielsetzung muss es sein, die touristische Zusammenarbeit in den nächsten Jahren auch über die Staatsgrenzen zu intensivieren und durch gemeinsame Projekte vermehrt mit Leben zu erfüllen“ gab Rosenheims Landrat Josef Neiderhell gleich zu Beginn die Marschrichtung vor und wies auf die Entwicklungsmöglichkeiten hin.

Unter der Leitung von Franz Richter, Vorstandsvorsitzender der Dinzler AG und Paradehotelier „Stanglwirt“ Balthasar Hauser wurden Erfolgsfaktoren erörtert, die gerade im harten, globalen Wettbewerb den entscheidenden Vorteil ausmachen. Dabei kristallisierte sich vor allem die Definition von Alleinstellungsmerkmalen kombiniert mit persönlichem Einsatz und Ideenreichtum als essentiell heraus.
Dem Schwerpunkt „Fördermöglichkeiten“ widmete sich der zweite Arbeitskreis mit Statements von Regierungsdirektor Helmut Steininger von der Regierung von Oberbayern und Sachgebietsleiter Werner Draschl vom Land Tirol. Dabei wurden potentielle Fördergeber und –programme ebenso vorgestellt, wie spezifische Fragen der Teilnehmer beantwortet. Als Grundsatz bleibt, dass bei Investitionsentscheidungen unternehmerische und touristische Kriterien die Hauptrolle spielen müssen, die Fördermöglichkeiten können nicht den Ausschlag geben. Die Tagung zeigte, welch wesentlichen Faktor der Alpentourismus für die Regionalentwicklung in der Euregio darstellt. Eine sinnvolle Kooperation über die Grenze hinweg erhöht dabei die Chance auf nachhaltigen Erfolg, denn die ExpertInnen waren sich einig, dass „die Kunden keine Destinationsgrenzen
mehr kennen und deshalb auch die Anbieter sie abbauen sollten.“








