Wie muss sich der heimische Tourismus für das Jahr 2010 rüsten? Gut 300 Gastronomen und Hoteliers diskutierten am 19. Oktober beim ersten großen Tourismuskongress in Linz über Motivation, Innovation und die Fähigkeit, Emotionen zu wecken.
„Worauf es 2010 wirklich ankommt: Familie-Innovation-Motivation“ lautete das Thema des Tages. Die Rezepte dafür wurden beim Kongress verraten. „Mit Optimismus und dem notwendigen Zusammenhalt in der Familie ist es auch in der Krise möglich, einen Aufschwung in unserer Branche zu bewirken“, sagte Veranstalter Robert Seeber, Spartenobmann für Tourismus in der Wirtschaftskammer Oberösterreich (WK).
Zudem gab er den Touristikern Tipps für Erfolg und Motivation in Zeiten der Veränderung. Schließlich bleibe auch die Tourismusbranche von der Wirtschaftskrise nicht verschont. Mit der eigenen Begeisterungsfähigkeit können Hoteliers und Gastronomen selbst jetzt tolle Angebote schaffen.
„In den Firmenpräsentationen gab es zahlreiche Anregungen für Neues“, sagte Peter Paul Frömmel, Spartengeschäftsführer der Touristiker in der WK, über die weiteren Vorträge. Über ihre Erfolgskonzepte sprachen Barbara und Josef Stock vom gleichnamigen Wellnesshotel in Finkenberg, Gunilla und Thomas Hirschberger (Sausalitos, München), Philipp Zinggl (Vapiano, Wien), Adi Werner (der „Kaiser vom Arlberg“), Delf Neumann (Power-Unternehmer der Kommunikations-Gastronomie in Hildesheim), Günter Hager (Josef, Linz) und
„Stanglwirt“ Balthasar Hauser.
Balthasar Hauser hat sich spontan bereiterklärt, auf sein Honorar zu verzichten. Stattdessen spendet er die 2000 Euro an das OÖN-Christkindl für notleidende Familien in Oberösterreich