Um die Hälfte zu klein

Richard Hauser
Schließlich vertraute er dem Rat seines Sohnes und baute den „Kaiserbogen“ – eine goldrichtige Entscheidung. Seither hat sich der Mitarbeiterstand mehr als verdoppelt, der Umsatz stieg aufs Dreifache, aus dem Viersternehotel wurde ein Fünfsterneresort. Der Stanglwirt zählt heute zu den 20 umsatzstärksten Hotels in ganz Europa. Und während andere Touristikbetriebe unter Krisen leiden, genießt der Stanglwirt beste Bonität, eine solide Eigenkapitaldeckung und einen Auslastungsgrad an der Kapazitätsgrenze.
Im Hintergrund arbeitet Richard Hauser ständig weiter an den Strukturen. Mittlerweile ist er auch als gerichtlich beeideter Sachverständiger am Landesgericht in Innsbruck tätig. Wie er dafür Zeit findet? „Einem Maulwurf braucht man nicht anzuschaffen, dass er gräbt. Und einem Unternehmer nicht, dass er arbeitet.“ Auch beim Stanglwirt nahm er das Heft fester in die Hand. Er wandelte das alte Einzelunternehmen in eine GmbH um, definierte Standards und sorgte dafür, dass das Hotel die komplette Produktion der Landwirtschaft verwertet. „Jeder Grashalm auf einem der Stanglhof-Gründe landet in irgendeiner Form beim Gast.“ Biologisch, nachhaltig, authentisch. Denn trotz Kostenbewusstsein und Prozessoptimierung bleibt auch Richard Hauser dem Stanglwirt-Motto treu: Die Unabhängigkeit von Reisebüros oder Vermarktungsketten bleibt gewahrt, die Qualität hoch, der Stanglwirt ein Kulturgut. „Alleinstellungsmerkmal“ nennt das Richard Hauser. „Bei uns wird jeder Euro Gewinn zu hundert Prozent reinvestiert.
Die Ideen meines Vaters machen den Stanglwirt einzigartig. Wir können und wollen nicht mit jedem Geschäftsfeld Geld verdienen und müssen immer bereit sein zu lernen: vom Gast, von der Natur, von den Mitarbeitern.“
Die Ideen meines Vaters machen den Stanglwirt einzigartig. Wir können und wollen nicht mit jedem Geschäftsfeld Geld verdienen und müssen immer bereit sein zu lernen: vom Gast, von der Natur, von den Mitarbeitern.“
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daheim@stanglwirt.com







