Seite 60 - Bio-Hotel Stanglwirt:

und suchen sich fesche Seidendirndln zum Heiraten aus“, erzählt der
Geschäftsinhaber. Interessant ist für Nagele, dass die Männer lieber in
Lederhosen als im Brautanzug heiraten. Dafür finden sie hier festliche
Kaschmirsakkos – perfekte Ergänzung und reizvoller Kontrast zu den
rustikalen Beinkleidern. Was die Gössl-Dirndln zu so etwas Besonderem
macht, ist schnell erzählt. Die verwendeten Materialien stammen aus-
schließlich aus Österreich, Deutschland und Italien. Dabei werden nur
reine Baum- und Schurwolle, Seide und Leinen verwendet.
Die Verarbeitung zeigt viel Liebe zum Detail, mit Knöpfen aus Silber
oder echtem Hirschhorn. Stanglwirt-Juniorchefin Maria Hauser hat
ihre Verbundenheit zur Tradition und ihre Liebe zum „Dirndlgwand“
gemeinsam mit Gössl-Chefdesigner Christian Weber kreativ ausleben
dürfen und ihr erstes eigenes Stanglwirt-Dirndl entworfen, das bei der
Weißwurstparty den Gästen präsentiert wird. Gemeinsam mit einigen
ausgewählten Personen nimmt Maria Hauser das 20-Jahr-Jubiläum
zum Anlass, das besonders liebevoll gestaltete Dirndl erstmals selbst zu
tragen und dem Publikum vorzuführen. Zu kaufen wird die feine Tracht
ab Juni nächsten Jahres sein, rechtzeitig zur Festsaison, exklusiv
bei Gössl Kitzbühel und in weiteren ausgewählten Gössl-Filialen
).
Schroll – Luxus pur am Handgelenk
Für ein ganz besonderes Service ist der Kitzbüheler Juwelier Schroll bis
über die Landesgrenzen hinaus berühmt: Er repariert im Urlaub „ver-
unglückte“ Schmuckstücke in Windeseile. „Die Kunden sind begeis-
tert, dass so etwas ohne lange Wartezeit und Voranmeldungen auf
diesem Niveau funktionieren kann“, erzählt Geschäftsführer Christo-
Für die Produktion der einzelnen Entwürfe werden bis zu 160 unter-
schiedliche Schnittteile benötigt, 240 verschiedene Stoffe und Zube-
hörelemente. Das Ergebnis kann sich auch in den drei aktuellen Linien
der Winterkollektion sehen lassen: Auf der Piste wie beim Après-Ski
zeigt sich die „Ski Wear“ von ihrer besten Seite. Der Skilook der Sai-
son ist geprägt von den 80ern. Knallige Farben und Disco-Feeling sind
die Komponenten für einen modischen Skitag und bringen gute Laune
mit auf die Piste. Das alpine Mekka der High Society bildet den Back-
ground für die zweite Linie, „e.motion Sportstyle“, die für die Aktivität
und Emotionen der Trägerinnen und Träger steht.
Tradition und Charme spiegeln sich in der edlen Trachtenkollektion
wider. In diesem Jahr vervollständigt das neue Blusenprogramm das
Trachtenthema. Die verschiedenen Modestile zeigen, dass eine typi-
sche Handschrift in den Kollektionen immer wichtiger wird. „Für
Sportalm bedeutet das, die Liebe zum Detail, die Raffinesse der Farb-
gebung und die Innovation der Stoffe noch stärker in den Vordergrund
zu stellen“, so Geschäftsinhaberin Herta Ehrlich (
).
Gössl Kitzbühel
Seit 2008 hat Michael Nagele die Gössl-Filiale als selbständiger Fran-
chisenehmer mit viel Eigeninitiative zu einem „Gwandhaus“ des
gleichnamigen Salzburger Traditionsunternehmens gemacht, das per-
fekt zu Kitzbühel passt. Entsprechend schaut auch sein Kundenkreis
aus: „Vorwiegend zählen ‚Zweitwohnsitzler‘, Hoteliersdamen, Wirtin-
nen und Wirte zu meinen Stammkunden. Sonst schauen während der
Saison auch internationale Gäste aus Amerika, der Schweiz und vor
allem aus Südtirol vorbei. Und im Frühjahr kommen viele Brautleute
Die feschen Gössl-Dirndln bekommt man in der Kitzbüheler Franchise-
Filiale von Trachtenkenner Michael Nagele.
Familienunternehmen Schroll (v. l. n. r.): Josephine Ritter, Christopher
Schroll, Karin Schroll, Josef Auer und Peter Foidl.
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Das Magazin zum Jubiläum
Stanglwirt
20
Jahre Weißwurstparty
Kitz im Winter