Seite 78 - Bio-Hotel Stanglwirt:

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Hüttling-Moos: Hightech trifft auf authentische Tiroler Architektur.
Im Naturparadies Wilder Kaiser zieht der Adler noch seine stolzen Kreise.
Schon damals besuchten berühmte Gäste wie die Barone Rothschild
und Sachs den Gasthof, um den harmonischen Stimmen zu lauschen
und mit der beliebten Wirtin einen Plausch zu halten.
Balthasar III. Hauser, der heutige Stanglwirt, hat diese Traditionen
fortgeführt – und auf Basis seines Bewusstseins für die Geschichte des
Ortes, die Tiroler Volkskultur und die Anliegen der Gäste ein Luxus-
resort geschaffen, das wohl einzigartig auf der Welt ist. Wo sonst ver-
schmelzen authentische, unverkünstelte Traditionen so perfekt mit
maximalem Komfort? Wo sonst findet man Möglichkeiten, Treatments
und Ausstattung auf allerhöchstem internationalen Niveau in einem
Haus, das genau so gebaut wurde wie sein jahrhundertealter Kern?
Alles Natur: Holz, Wolle, Ton und Kalk
Leicht hatten es die Architekten und Lieferanten mit Balthasar Hauser
nie. Er bestand auf die traditionelle Bauweise mit Holz, Tonziegel und
Kalkmörtel. Sogar der imposante Kaiserbogen ist so errichtet. In den
Zimmern finden sich nur Naturstoffe: Die Teppiche sind aus Wolle,
Handtücher und Möbelbezüge aus Baumwolle, die Möbel aus Zirben-
holz, geputzt wird mit chemiefreien, biologischen Reinigungsmitteln.
Und zwar mehrmals am Tag: Die Liebe zur Farbe Weiß macht es
notwendig, Teppiche mitunter im Stundentakt auszutauschen. Ein
Biohotel verlangt nach einer Menge Handarbeit.
Wahrer Luxus basiert auf Biologie
Wer so etwas baut, verzichtet aufs „schnelle Geld“. Aber er schafft
Komfort, der selbst mit den gefinkeltsten Hightech-Materialien der
Welt nicht annähernd zu erreichen ist. Hauser: „Nichts ist luxuriöser
als eine wohldurchdachte, biologische Grundlage.“ Auf diese achtet
der Stanglwirt ganz besonders – auch in der Landwirtschaft, der die
Hüttling-Moos: Der Stanglwirt rettete
das uralte Forsthaus vor dem Verfall.
Das Magazin zum Jubiläum
Stanglwirt
20
Jahre Weißwurstparty
Das Hotel