Bio- und Wellnesshotel Stanglwirt
Gemeinsam mit dem WWF für die Umwelt

Stanglwirt als Bio-Pionier

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Die Philosophie von Stanglwirt Balthasar Hauser ist ebenso einfach wie logisch. „Nehmen, was da ist“, lautet einer seiner Leitsprüche. Was er damit meint: Für alle seine Ideen verwendet er nur natürliche Materialien aus der Umgebung. Weil nur so Authentizität entsteht – und den Gästen ein ehrliches Urlaubserlebnis beschert.

Damit auch seine Kinder und Enkel nehmen können, „was da ist“, müssen die Ressourcen – also die Umwelt – geschont werden. Der Stanglwirt wurde damit Bio-Pionier: Mit dem ersten Biomasse-Heizkraftwerk in einem österreichischen Hotelbetrieb, der ausschließlichen Verwendung von Vollholz-Zirben-Möbeln und Naturmaterialien in den Zimmern und Suiten, mit den Lebensmitteln aus der Stanglwirt-Bio-Landwirtschaft für den Hotelbetrieb, dem Einsatz von Holzziegeln, die mit Kalkmörtel statt Zement gebunden werden, und vielen weiteren Beispielen mehr. Die riesigen Wellness- und Spa-Erlebniswelten werden nicht nur aus hauseigenen Quellen gespeist, mittels Wärmepumpen wird auch die natürliche Wärme des Wassers fürs Heizen genutzt.

„Der Stanglwirt hat Vorbildwirkung in Sachen Nachhaltigkeit“, sagt auch Thomas Kaissl, Bereichsleiter Umwelt und Wirtschaft beim WWF. Der WWF kennt das Fünf-Sterne-Biohotel seit den 90ern „als wir gemeinsam mit der Familie Hauser dieTrockenlegung eines Moores verhindern konnten“. Jetzt will man gemeinsam einen Schritt weitergehen. Eine eigene Umweltgruppe wird im Stanglwirt gebildet, die Ideen entwickelt, mit dem WWF bespricht und kreativ umsetzt. „Diese Gruppe umfasst nicht nur die Führungsebene, da sind alle Mitarbeiter eingeladen“, erzählt Kaissl über die Kooperation.

Gemeinsam sind schon einige vielversprechende Ideen entstanden. Food Waste und Klimaschutz haben sich ganz klar als die ersten Kernthemen der Kooperation herauskristallisiert. „Das Thema Food Waste liegt auch dem Stanglwirt besonders am Herzen. Deshalb ist man vom Nachmittags-Buffet abgekommen, weil dort viele Nahrungsmittel unnötig weggeworfen wurden.“ Ein weiterer Schritt ist die strenge Auswahl von Lieferanten, im Gasthof etwa werden neben Produkten aus der eigenen Bio-Landwirtschaft großteils Lieferanten aus der Region beauftragt, Stanglwirt-Küchenchef Thomas Ritzer ist sogar als „Green Chef“ zertifiziert.

  • Gemeinsam für

    Gemeinsam für

    die Umwelt

  • Energielieferant

    Energielieferant

    Wasser

  • Bewusst

    Bewusst

    Natürlich

Auch beim Thema Energie sucht man beim Stanglwirt nach Einsparungsmöglichkeiten. Kaissl: „Es geht uns darum, witzige und kreative Ideen zu entwickeln, wie man auch die Gäste fürs Energiesparen gewinnt.“ Eine solche Idee ist z. B., dass man beim Spinning im Fitnessbereich anzeigt, wie viel Energie mit dem Workout am Fahrrad erzeugt wurde – und wofür diese reichen würde. Kaissl: „Ich glaube, es ist für den Gast ganz wichtig zu sehen, wie lange man am Fahrrad treten muss, um etwa genug Energie für einen Föhn zu erzeugen.“

Dass die Wege zum Naturschutz mit viel Charme beschritten werden, ist auch Junior- Chefin Maria Hauser-Lederer wichtig: „Wir wollen unsere Gäste nicht belehren oder gar belästigen. Es ist eine Einladung, mit uns gemeinsam die Natur zu schützen.“ Wie etwa während einer Themenschwerpunktwoche, die voraussichtlich im Mai stattfindet.

Maria Hauser-Lederer: „Gemeinsam mit dem WWF wollen wir in dieser Woche Umweltschutz-Themen besonders präsent vermitteln.“ Es werden Vorträge und Workshops von und mit WWF Experten angeboten, für öffentliche Diskussionen zum Thema könnte der Stanglwirt zur Bühne werden.

Im Restaurant wird die Auswahl vegetarischer Gerichte vergrößert und der CO2-Fußabdruck von Mahlzeiten angeführt. Sogar die Bar soll am Abend in reinem Kerzenlicht erstrahlen. „Wir zeigen, dass Naturschutz nichts mit Verzicht zu tun hat, sondern oft zu einfach schöneren Momenten führt“, so die Stanglwirt-Junior-Chefin.

Auch die weitere Reduzierung des ohnehin bereits geringen CO2-Ausstoßes steht auf der Herzensagenda der Stanglwirt- und WWF-Kooperation. „Das restliche CO2, das durch uns dann noch verursacht wird, kompensieren wir, indem wir z. B. `den Regenwald der Österreicher´ in Costa Rica – ein großartiges, nachhaltiges Projekt der Wiener Universität für Bodenkultur – maßgeblich unterstützen.“ Ein Ziel, für das sich auch der WWF begeistert. „Der Stanglwirt ist ein Leitbetrieb, dessen Ideen über die vielen internationalen Stammgäste in die ganze Welt ausstrahlen.“ Ein gutes Gefühl, daheim beim Stanglwirt zu sein und damit beizutragen, dass die Welt ein noch schönerer Ort wird und bleibt.

Grüne Woche - WWF & Stanglwirt

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